Stiftung Hopizarbeit in Münster

Wie sind wir entstanden

 

Warum eine „Stiftung Hospizarbeit in Münster“?

In den Jahren 2001 und 2002 kam die Idee auf, die ambulante und die stationäre Hospizarbeit in Münster über eine eigene Stiftung zu unterstützen. Die Absicht  wurde getragen von Vertreterinnen und Vertretern der Einrichtungen der Hospizarbeit und ihrer Fördervereine. Außerdem gab es mehrere Einzelpersonen, die sich für die  Hospizidee und ihrer Realisierung engagieren wollten. Anfang 2003 wurde die Stiftung offiziell gegründet und als gemeinnützig anerkannt.

Was waren die Hauptgründe für die Errichtung einer eigenen Stiftung?

Allen Gründungsbeteiligten war klar, dass Sterben und Tod in unserer Gesellschaft nach wie vor ein Tabu sind. Die Hospizidee fördert den normalen und lebendigen Umgang mit der Tatsache, dass alle Menschen werden. Die Leitgedanken der Hospizidee einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, war ein gemeinsames Anliegen. In diesem Sinne hat es sich die Stiftung  die Aufgabe übernommen, nicht nur über den Hospizgedanken zu informieren und dafür zu werben, sondern auch kontroverse Themen öffentlich zur Diskussion stellen.

Auch auf Schwierigkeiten der praktischen Hospizarbeit sollte aufmerksam gemacht werden. Denn die stationären Einrichtungen müssen jährlich hohe Eigenanteile erbringen, die nicht über die Pflegesätze refinanzierbar sind. Für die ambulante Hospizarbeit fehlte seinerzeit noch vollends eine sicher kalkulierbare Finanzierung. Also galt es, über die Angebote der Hospizarbeit in Münster aktuell zu berichten und die Arbeit möglichst wirkungsvoll zu unterstützen. Von Anfang an legte die Stiftung  großen Wert auf eine gute Kooperation mit allen Institutionen und Gruppen, die in der Hospizarbeit aktiv sind.